24.05.2020 – Firmjahrtag:

Firmjahrtag 2020

Foto: Marcus Beck

Unter dem Leitwort „YOU(R) TURN“ hatte Bischof Dr. Prince Anthony Panengadan aus Adilabad 42 Jugendlichen aus der Pfarrreiengemeinschaft Alburg-Feldkirchen im Juni 2019 das Sakrament der Firmung gespendet. Am 7. Ostersonntag - fast ein Jahr nach der Firmung –  kamen erneut 20 gefirmte Jungen und Mädchen mit ihren Eltern und Geschwistern in die Pfarrkirche St. Stephan, um unter zusammen mit Pfarrer Heinrich Weber und Pastoralassistent Stefan Knott einen festlichen Jahrtags-Gottesdienst zu feiern. Die zum Schutz vor Beschädigungen bei den Renovierungsarbeiten verschlossenen Fenster sorgten für eine besondere Atmosphäre – passend zu den Abschiedsreden Jesu, die in diesen Tagen die Evangelien prägen. Gemeinsam wurde um das Kommen des Heiligen Geistes gebeten, und Pfarrer Weber ging in seiner Predigt auf das Vater-Unser ein, dessen Aufbau ebenso der Gliederung der Abschiedsreden Jesu entspricht. Höhepunkt war das gemeinsame Dankgebet eines Gefirmten, in das nicht nur die Firmlinge von 2019 sondern auch alle Mitfeiernden einstimmten. Ein wunderbares äußeres Zeichen dieses besonderen Gottesdienstes waren die erneut angezündeten Firmkerzen, die vor dem Altar ihren Platz gefunden hatten.

17.05.2020 – Maiandacht an der Röckl-Kapelle:

Unter den besonderen Vorzeichen der Corona-Krise fand heuer die Maiandacht an der Röcklkapelle am Ortsausgang von Alburg statt. Weit auseinander standen die 50 Mitfeiernden und stimmten in die Gebete und bekannten Marienlieder mit ein. Besonders begrüßte dabei Pfarrer Heinrich Weber Familie Brunner / Anzinger aus Oberschneiding, die als Besitzer der Kapelle für deren Erhalt sorgt. In seiner Einführung betonte der Pfarrer, dass die Andacht ein Zeichen der Solidarität mit allen Kranken und Leidenden in dieser schweren Zeit sei, aber auch mit all denen, die von Ängsten geplagt seien. Das Beten und Singen sei deshalb Ausdruck des Vertrauens auf die Fürsorge Gottes, die besonders in den Mariengebeten zur Sprache komme. Nach dem Schlusssegen bedankte sich der Pfarrer bei Carolin und Siegi Anzinger für die solistischen Gesangsbeiträge.

10.05.2020 – Erste Maiandacht:

Am Abend des Muttertages kamen etwa vierzig Gläubige in der Pfarrkirche St. Stephan zur Ersten Feierlichen Maiandacht zusammen. „Dein Herz war der Liebe des Höchsten geweiht“ – unter diesem Leitwort aus einem bekannten Marienlied legte Pastoralassistent Stefan Knott die Rolle des Herzens im menschlichen Körper aus und hob dabei auch die besondere Nähe einer Mutter zu ihrem Kind heraus. Im Anschluss daran betete Pfarrer Weber zusammen mit den Anwesenden vor dem Marienbild, bevor die Aussetzung des Allerheiligsten und das Bittgebet an Jesus Christus folgten. Den Abschluss bildete der Segen mit der Monstranz. Unser Bild zeigt das Marienbild vor dem Altar, umrahmt von einem Herz aus Kerzen und den Blumenspenden, welche die Gläubigen als Zeichen des Dankes für die Fürsprache Mariens mitgebracht haben.

12.04.2010 – Ostern:

Die Osterkerzen unserer Pfarreiengemeinschaft zeigen heuer ein kunstvoll mit Wachsfäden um die Mitte herum drapiertes Labyrinth, welches das Kreuz in sich integriert. Ein eindrucksvolles Symbol, das bereits in der Antike bekannt gewesen ist. Es steht zunächst für die Engpässe und Sackgassen des Lebens, aber auch für die Verwirrungen und Verwicklungen, wie wir sie derzeit in einer noch nie dagewesenen Art und Weise erleben. Wir stehen bisweilen wie vor einer Wand und fragen: „Wie kommen wir aus dieser Krise bloß wieder heraus!“ Das Labyrinth birgt eine wichtige Erfahrung: Immer dann, wenn es Sackgassen gibt, finden sich auch Wendepunkte. Diese muss ich bewusst wahrnehmen, weil sie mich weiterführen. Dabei gilt es, den Blick ganz fest auf die Mitte gerichtet zu halten. So kann ich gut durchkommen. Das Kreuz zeigt den Weg und das Ziel. A und W.  Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung der Kar- und Ostertage mitgeholfen haben. (Pfr. Heinrich Weber)

05.04.2020 – Palmsonntag:

Heute bringen wir grüne Zweige und Weidenkätzchen vor den Altar. Sie sollen ein Zeichen dafür sein, dass wir Jesus Christus, unseren Herrn, in unserer Gemeinde willkommen heißen. Wir stimmen ein in den Ruf, der seit fast zweitausend Jahren um die Erde geht: „Hosanna, dem Sohne Davids!“ In diesen Ruf, mit dem die Bewohner Jerusalems Jesus als ihrem König in ihrer Mitte huldigten, können leider nur wenige vor Ort in unseren Kirchen mit einstimmen – ein winzig kleiner Virus zwingt sie zum Wegbleiben. Doch diese Wenigen stehen stellvertretend für die vielen, die zuhause bleiben müssen, aber in ihren Herzen mit im Gotteshaus sind und Jesus bei seinem Einzug zujubeln. Neben den Palmzweigen breiteten die Menschen damals auch Kleider aus. Wir dagegen dürfen heute unsere Ängste, Sorgen,  Krankheiten und Nöte, aber auch Freude und Hoffnung auf den Weg Jesu legen. Er nimmt alles, was unserer Leben schwer macht, mit auf seinen Weg ans Kreuz. Für uns ist manches zu schwer, für ihn ist nichts zu schwer. In dieser Hoffnung dürfen wir die kommenden Tage feiern – nicht nur in den Kirchen, sondern auch in unseren Familien daheim. Die Palmbüschel auf den Fastenwegen in unseren Kirchen sollen uns daran erinnern. Hosanna, dem Sohne Davids. Herr, erbarme dich unser. (PA Stefan Knott)

29.03.2020 – 5. Fastensonntag:

Das Evangelium dieses Sonntags bringt uns die beiden Schwestern Martha und Maria näher. Sie trauern um ihren Bruder Lazarus. Es ist eine Situation eingetreten, die viele Menschen, überall auf der Welt, gerade auch in der momentanen Lage kennen: ein lieber Angehöriger ist verstorben. Er ist nicht mehr bei uns, sondern im Grab, in der Erde. Denn von der Erde sind wir genommen, und zur Erde kehren wir zurück. Deshalb stellen wir einen Korb mit Erde auf unseren Fastenweg. Diese Erde soll uns zum einen an den Anfang unseres Weges am Aschermittwoch erinnern, zum andern aber auch einen Blick auf das kommende Osterfest ermöglichen, an dem Jesus aus dem Dunkel des Grabes wieder emporsteigt – auferstanden von den Toten. Auch seinem Freund Lazarus schenkte Jesus im Vertrauen auf seinen himmlischen Vater neues Leben. So sind in diesem Korb Erde auch Weizenkörner eingesät. Wir hegen die Hoffnung, dass diese bis zum Osterfest keimen, sodass aus der Erde des Grabes neues Leben entsteht. (PA Stefan Knott)

25.03.2020 – Verkündigung des Herrn:

Eigentlich ist die Fastenzeit geprägt von Verzicht, von Umkehr, von der Vorbereitung auf das Osterfest - in diesem Jahr noch dazu von der Corona-Krise, welche die gewohnten Abläufe komplett durcheinanderbringt und alltägliche Routinen überflüssig macht. Nichts ist in diesen Tagen und Wochen noch normal, nichts so wie bisher. Das Bild von Henry Ossawa Tanner, einem afroamerikanischen Maler, geht in eine ähnliche Richtung. Die junge Frau, die auf dem Gemälde eher zurückhaltend und abwartend wirkt, macht eine Erfahrung, die ihren Alltag ebenfalls auf den Kopf stellt und unmöglich macht. Ein Engel, von Tanner als leuchtendes und lichtbringendes Feuer dargestellt – nah und doch unfassbar – überbringt ihr die Botschaft, sie werde einen Sohn zur Welt bringen, keinen gewöhnlichen Sohn, sondern den Sohn Gottes. Dieses Gemälde und die damit verbundene Botschaft, geben uns einen Vorgeschmack auf eines unserer schönsten Feste im Kirchenjahr, das Weihnachtsfest, an dem wir die Geburt Jesu feiern. Gott hat JA gesagt zu seiner Schöpfung, hat ihr in der Dunkelheit und Finsternis des Alltags und der Unterdrückung sein göttliches Licht geschenkt. In der Vorbereitung auf das Osterfest erleben wir zurzeit ebenfalls Dunkelheit und Unterdrückung durch ein winzig kleines Virus. Und doch können wir aus den Einschränkungen, mit denen wir jetzt leben müssen, neue Kraft für unsere Seele und unseren Glauben schöpfen, weil wir uns in der Zuversicht wissen, dass Gott noch einmal JA zu uns sagen wird, in der Auferstehung seines Sohnes, der den Tod für immer besiegt hat. (PA Stefan Knott)

23.03.2020 – Predigt zum 4. Fastensonntag:

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Wie sollen wir darauf reagieren? Welche Antwort darauf gibt das Evangelium mit der Heilung des Blindgeborenen? Dieser Frage geht Pfarrer Heinrich Weber in seiner Predigt zum 4. Fastensonntag nach.
https://www.youtube.com/watch?v=66htGbxbR0s&feature=youtu.be

22.03.2020 – Kinderelement zum 4. Fastensonntag:

Im heuten Evangelium hören wir von einem Mann, der von Geburt an blind war und den Jesus geheilt hat. Dieser Mann, dessen Namen wir nicht kennen, lebte in ständiger Dunkelheit. Er wusste nicht, wie schön die Welt sein kann. Auch hatte er keine Vorstellung davon, wie bunte Blumen aussehen oder blühende Bäume – Dinge, die gerade jetzt für viele von uns ein Hoffnungszeichen sind im Dunkel der Corona-Pandemie. Der blindgeborene Mann durfte niemals erfahren, wie schön die Flamme einer brennenden Kerze ist. Für ihn war es immer so, als ob die Flamme erloschen war. Es war finster. Nach der Heilung durch Jesus war es, als ob ihm jemand eine Kerze entzündet hätte. Jesus hat ihm die Augen geöffnet. Wir stellen haben wir eine brennende Kerze auf unseren Fastenweg gestellt. Sie soll uns daran erinnern, dass Jesus auch uns die Augen öffnen will für die Schönheit der Schöpfung, für unser Leben, für Gott und unsere Mitmenschen. Dieses Offen-Sein und gute Sehen bringt uns näher heran an das Osterfest, welches wir trotz der Widrigkeiten dieser Zeit feiern wollen. (PA Stefan Knott)

01.03.2020 – Erstkommunionvorbereitung:

Unter dem Leitwort „Miteinander geh’n“ haben sich die 10 Erstkommunionkinder aus der Pfarrei St. Laurentius sowie die 24 aus der Pfarrei St. Stephan der Pfarrgemeinde vorgestellt und beginnen in den nächsten Wochen durch den Besuch der Tischgruppen die intensive Zeit auf Ostern hin. In den ausgegebenen Gebetspatenschaften bitten die Kinder um Begleitung im Gebet. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die sich in den insgesamt sechs Tischgruppen der Kinder annehmen.

06.02.2020 – Sternsingerspende für die Tafel:

Eine kleine Abordnung der 46 Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Alburg – Feldkirchen übergaben am Donnerstag, 06.02., einen beträchtlichen Teil der Süßigkeiten, die bei der diesjährigen Sternsinger-Aktion vom 2. und 3. Januar gespendet wurden, an die Leiterin der Straubinger Tafel, Frau Petra Jung. Diese war wieder begeistert von der Bereitschaft der Jungen und Mädchen, etwas von ihren Süßigkeiten für Bedürftige der Stadt Straubing zur Verfügung zu stellen. Das Bild zeigt von rechts nach links David Lautner, Pastoralassistent Stefan Knott, Dominik Loipeldinger, die Leiterin der Straubinger Tafel, Petra Jung, Sophia Preis sowie Pfarrer Heinrich Weber.

02.02.2020 – Lichtmessfeier mit Kerzensegnung:

Lichtmessfeier 2020

Unser Bild zeigt den Kerzenaltar in der Pfarrkirche St. Stephan.

Auch heuer wurde der Kerzenaltar in der Pfarrkirche St. Stephan wieder in beeindruckender Art und Weise vom Familiengottesdienstteam unter der Leitung von H. PA Stefan Knott mit all den Kerzen gestaltet, die im Laufe des Jahres bei der Liturgie Verwendung finden und die im Rahmen eines feierlichen Lichtergottesdienstes in der Pfarrkirche St. Stephan, gestaltet vom Kirchenchor, gesegnet wurden. Beim waren beim gespielten Evangelium nochmals Maria und Josef dabei, um ihr neugeborenes Kind im Tempel dem Herrn zu weihen und dort dem greisen Simeon und der Witwe Hanna zu begegnen und den Segen zu empfangen. Auch in der Pfarrkirche St. Laurentius wurden im Rahmen eines feierlichen Vorabendgottesdienstes alle Kerzen gesegnet, die während des Jahres bei den Gottesdiensten verwendet werden.

17.01.2020 – Helferessen in Feldkirchen:

Am 17. Januar 2020 fand auf Einladung der Kirchenverwaltung und der hauptamtlichen Mitarbeiter der Pfarrei St. Laurentius ein Helferessen für alle ehrenamtlich Tätigen statt. Ein Festgottesdienst mitgestaltet von Kinder- und Kirchenchor leitete den festlichen Abend ein. In seiner Predigt ging Pfarrer Weber auf die Stelle im Markusevangelium ein, in der vier Männer ihren gelähmten Freund auf einer Trage durch das Dach hindurch zu Jesus herablassen, damit dieser geheilt wird. Auch eine Pfarrei wäre „wie gelähmt“, wenn es nicht die zahlreichen Helfer/innen gäbe, die je nach ihrer Kraft mit anpacken und die Gemeinde mittragen würden. Nach dem Gottesdienst begrüßte Kirchenpfleger Josef Anzenberger im Rohrmeiersaal neben Pfarrer Heinrich Weber, Pfarrvikar Hans-Jürgen Treittinger und Pastoralassistent Stefan Knott auch die Bediensteten der Pfarrei. Sein ganz besonderer Gruß galt den gut neunzig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in ca. 20 verschiedenen Diensten und Gruppierungen in der Pfarrei engagieren. Jeder Einzelne, ob jung oder alt, trage zum Gelingen einer lebendigen Pfarrgemeinde bei. Nach einem köstlichen kalt-warmen Buffet folgte eine witzige PowerPoint – Präsentation aus dem Ministrantenleben der Pfarreiengemeinschaft, Bilder aus der Pfarrgemeinde des letzten Jahres und eine musikalische Einlage des Kirchenchores, die den gelungenen Abend abrundete.

12.01.2020 – Taufe des Herrn:

Taufe des Herrn 2020-Ende Weihnachtszeit

Foto: Claudia Hierl

Mit dem Hochfest Taufe des Herrn und einem Tauferinnerungsgottesdienst sowohl in Alburg als auch in Feldkirchen ist die Weihnachtszeit abgeschlossen. Es beginnt wieder die normale Zeit im Jahreskreis. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Weihnachtsgottesdienste mitgeholfen haben sowie auch für die Betreuung der Sternsinger, die in den Tagen nach Neujahr durch die Straßen unserer Pfarreiengemeinschaft gezogen sind und für Kinder in Not gesammelt haben. Unser Bild zeigt die neu entzündeten Taufkerzen der Kinder vor dem Tabernakel in der Pfarrkirche St. Stephan.