Ein herzliches Grüß Gott

    Schön, dass sie unsere Website besuchen!

    Viel Freude beim Durchschauen unserer Aktivitäten und kirchlichen Angebote in der Pfarreiengemeinschaft Alburg - Feldkirchen!

    Ihr Pfarrer Dieter Zinecker

    Haben Sie Fragen?

    Pfarramt
    St. Stephan

    Alburger Hauptstraße 21
    94315 Straubing
    Telefon: (09421) 312 66
    Telefax: (09421) 788 895

    E-Mail:
    alburg@bistum-regensburg.de

    Pfarramt
    Feldkirchen St. Laurentius

    Hauptstraße 14
    94351 Feldkirchen
    Telefon: (09420) 290
    Telefax: (09421) 788 895

    E-Mail:
    kath.pfarramt.feldkirchen@t-online.de


    Hier finden Sie Berichte zu aktuellen Veranstaltungen:

    Spendenkonto für die Kirchenrenovierung der Pfarrkirche St. Stephan:
    Bitte im Pfarrbüro erfragen!


    Geistliches Wort

    Liebe Besucher unserer Homepage, liebe Mitchristen,

     

    Im Evangelium vom letzten Sonntag (30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A) sagt Jesus einem Gesetzeslehrer auf die Frage, welches Gebot das wichtigste sei:

    Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
    mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
    und mit deinem ganzen Denken.
    Das ist das wichtigste und erste Gebot.
    Ebenso wichtig ist das zweite:
    Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

    (MT 22,37-39)

     

    Dieses „wie dich selbst“ wird oft übersehen, als wäre es selbstverständlich. Ist es aber nicht. Denn nicht wenige tun sich oft schwer mit der Selbstliebe.

    Selbstliebe meint keineswegs egoistisch zu sein. Gemeint ist damit vielmehr jenes gesunde „Ja“ zu sich selbst, das weiß: Ich bin von Gott gewollt und deshalb bin ich es wert, geliebt zu werden – trotz meiner Ecken und Kanten.

    Und diese Selbstliebe ist wichtig, weil sie gewissermaßen die Schaltstelle bildet zwischen der Gottesliebe auf der einen Seite und der Nächstenliebe auf der anderen Seite.

    Die Gottesliebe, die Nächstenliebe und die Selbstliebe, diese drei Pole stehen immer in einer gewissen Spannung zueinander. Für uns bleibt es eine lebenslange Herausforderung, in dieser Spannung zu leben. Denn das Liebesgebot ist keine Aufgabe, die irgendwann einmal erledigt ist und die man dann abhaken kann, sondern es ist eine Haltung, die jeden Tag neue eingeübt werden muss, gerade im harten und oft auch unbequemen Alltag.

    Gott möchte uns dabei helfen. Wenn wir uns immer mehr der Liebe Gottes öffnen, dann wird uns leichter gelingen in dieser dreifachen Liebe zu wachsen – in der Gottesliebe, in der Nächstenliebe und in der Selbstliebe.

     

    Ihr

    Hans-Jürgen Treittinger, Pfarrvikar